Die Hohenloher Molkerei – eine Genossenschaft mit langer Tradition.

1883

Molkereigenossenschaft Kupferzell

Molkereigenossenschaft Gerabronn

1883 schlossen sich Milchbauern aus Schwäbisch Hall, Kupferzell und Gerabronn in den jeweiligen Regionen zu Genossenschaften zusammen, um für die Milchbauern gemeinsam bessere Einkommen zu erzielen.

1955/56

Nachdem die Betriebsstätte des Unternehmens in Schwäbisch Hall in den Kriegsjahren bei einem Luftangriff fast völlig zerstört wurde, errichtete die Molkereigenossenschaft im Jahr 1955/56 ein neues Firmengebäude am heutigen Unternehmensstandort im Industriegebiet Ost in Schwäbisch Hall-Hessental.

1972

Aufgrund einer kontinuierlich guten Entwicklung und stetigem Wachstum beschloss die Genossenschaft 1972, unter ihrem neuen, jungen Geschäftsführer Dietrich Hempel, bauliche Erweiterungen. Durch Integration von modernen Produktionsanlagen konnten von nun an stündlich 20.000 Liter Milch be- und verarbeitet werden. Zum Vergleich: Heute sind es 80.000 Liter pro Stunde.

1975

Nur drei Jahre später begann man in einem großzügigen Erweiterungsbau mit der Produktion von H-Milch. Eine gute Entscheidung. Denn bis heute wird dieser Produktionszweig stetig ausgeweitet und H-Milch ist nicht mehr aus dem Portfolio wegzudenken.

Durch die Fusion mit der Molkereigenossenschaft Gerabronn entsteht die Hohenloher Molkerei eG. Damit trägt erstmals eine Genossenschaft in Hohenlohe auch den Namen der Region.

1980

Die Zusammenschlüsse führten ab 1980 zu einer Erweiterung des Milcherzeugergebietes und zu neuen Milchlieferanten wie den Molkereien Gaildorf, Backnang, Schwäbisch Gmünd und Gschwend.

1987 - 1995

Fusionen mit den Molkereigenossenschaften Wolpertshausen-Übrigshausen, Ellwangen, Elpersheim und Ingelfingen, Öhringen, Sulzbach/Murr, Mainhardt und Schwäbisch-Gmünd/Ost folgten in den Jahren 1987 bis 1995. Infolge dessen stieg das Milchaufkommen 1995 auf 221 Mio. kg.

1998

Weitere drei Jahre später konnte das Milchaufkommen und damit die Leistungsfähigkeit der Hohenloher Molkerei abermals durch die Fusion mit dem Milchwerk Heidenheim-Ries eG auf rund 310 Mio. kg Milch gesteigert werden.

Ende des Jahres 1998 gab es eine einschneidende, personelle Veränderung. Unser langjähriger geschäftsführende Vorstand Direktor Dietrich Hempel schied aus dem aktiven Dienst. Über 28 Jahre hatte er die Hohenloher Molkerei maßgeblich zu dem gemacht, was sie bis zum heutigen Tag ist: ein leistungsfähiges und kerngesundes Unternehmen. Als äußeres Zeichen seiner Verdienste und als Zeichen der Hochachtung wurde Dietrich Hempel die „Raiffeisen-Schulze-Delitzsch-Medaille“ in Gold des DGRV sowie die „Stauffer-Medaille“ des Landes Baden-Württemberg verliehen.

1999

Die Nachfolge als geschäftsführender Vorstand trat Martin Boschet an. Er trägt seitdem dazu bei, dass sich das Unternehmen auch in der Ära nach Dietrich Hempel kontinuierlich weiterentwickelt. Dafür sorgen Investitionen in neue Produktionsanlagen, die firmeneigene LKW-Flotte, ein effizientes Energie- und professionelles Qualitätsmanagement und vieles mehr.

2009/2010

In den Jahren 2009/10 kam es zu einem umfassenden Verpackungsrelaunch, der seitdem für einen einheitlichen Markenauftritt sämtlicher Hofgut Produkte und somit ein absolut professionelles Bild im Supermarktregal sorgt. Darüber hinaus wurden umfassende Renovierungsarbeiten im Verwaltungsgebäude veranlasst, die auch eine Neugestaltung des Eingangsbereiches nach sich zogen.

2011

Die Hohenloher Molkerei hat alle Turbulenzen des Milchmarktes der vergangenen Jahre überstanden und geht gestärkt aus der Krise hervor. Aktuell werden in der Molkerei täglich mehr als 900.000 kg Milch zu hochwertigen Milchprodukten verarbeitet.

Es war einmal …
72 Jahre nach Gründung begann die Hohenloher Molkerei mit dem Bau der Betriebsstätte in Schwäbisch Hall-Hessental.