Hier investiert Europa
in ländliche Gebiete

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER):
Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete, mitfinanziert durch das Land Baden-Württemberg und den Bund.

Das Logo der EU, des Baden-Württembergischen Ministeriums für ländlichen Raum und Verbraucherschutz und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft nebeneinander in einer Reihe

Aktuelles Förderprojekt:
Kapazitätsausbau der Molkerei mittels Neubeschaffung einer Becherabfüllmaschine

 

Mehr Becher, mehr Kapazität, mehr moderne Technik! 

In unserer Produktion tut sich was: Wir investieren in eine neue 8-bahnige Becherabfüllmaschine. Damit erhöhen wir unsere bisherige Abfüllkapazität auf 17.280 Becher in der Stunde. Mit der neuen Anlage stellen wir uns für die steigende Nachfrage, beispielsweise nach Kefir, noch besser auf und entwickeln unsere Produktion technisch weiter.

Vorschaubild der Erläuterungstafel für das Vorhaben Nr. 26.134, Anschaffung Becherabfüllmaschine, Förderprogramm Marktstrukturverbesserung

 

Beschreibung des Investitionsvorhabens „Kapazitätsausbau der Molkerei mittels Neubeschaffung einer Becherabfüllmaschine”:

Die Hohenloher Molkerei betreibt eine 4-bahnige Becherabfüllmaschine für 95mm Kunststoff-Einwegbecher aus dem Jahr 1995. Auf dieser Abfüllmaschine werden Milchfrischprodukte wie Buttermilch, Sauermilch und Kefir in 500 ml Einweg-Kunststoffbechern abgefüllt. Die alte Abfüllanlage ist daher mit 8.640 Bechern die Stunde bereits an der Kapazitätsgrenze angekommen und weitere Chancen im Vertrieb könnten dadurch nicht genutzt werden. Die Hohenloher Molkerei sieht, insbesondere bei der Kefirherstellung, einen weiterwachsenden Markt und möchte diesen Markt auch weiter zuverlässig bedienen können. Daher ist die Beschaffung einer 8-bahnigen Abfüllmaschine mit einer Leistung von 17.280 Bechern und damit die Erhöhung der Abfüllkapazität geplant. Die neue Abfüllmaschine ist zum einen größer und zum anderen muss in der Übergangszeit eine weitere Belieferung der Kunden gewährleistet sein. Daher kann die neue Abfüllmaschine nicht am alten Platz aufgestellt werden, sondern wird an einem neuen Platz in der alten H-Milchhalle installiert. So kann zwischenzeitlich die alte Abfüllmaschine weiter betrieben werden, bis die neue Abfüllmaschine zuverlässig läuft.


Technische Ausführung der neuen Becherabfüllmaschine:

  • ausgelegt für hohe Anforderungen an Hygiene und Produktsicherheit

  • verfügt über eine geschlossene Maschinenkammer 

  • Aseptik-Ausführung mit H₂O₂-Packmittelsterilisation

  • ausgestattet mit einer vollautomatischen CIP- und SIP-Funktion

  • 4-farbiger Füller um für zukünftige Aufgaben vorbereitet zu sein


Erklärung zur Förderung:

Dieses Vorhaben wird finanziert mit Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des ELER und mit Mitteln des Bundes und des Landes Baden-Württemberg aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes.

Ziele des Förderprogramms Marktstrukturverbesserung:

Mit den Mitteln, die aus dem Marktstrukturförderprogramm von Land, Bund und EU stammen, werden Unternehmen bei Investitionen in die Verarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen unterstützt. Die Förderung zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu verbessern sowie den Ressourceneinsatz effizienter zu gestalten – und dadurch auch klimaschädliche Emissionen zu reduzieren.

 

Aktuelles Förderprojekt:
Kapazitätserweiterung des Betriebsraumes

 

 

Der Neubau unseres Maschinenraums wurde im Jahr 2025 begonnen und wird noch 2026 planmäßig fertiggestellt. Im neuen Maschinenraum wird die Milch pasteurisiert und zur Weiterverarbeitung vorbereitet. Hier einige Informationen:

Kurzbeschreibung des Projekts „Kapazitätserweiterung des Betriebsraumes”:

Durch die ständige Erhöhung der Rohmilchanlieferungen und dadurch bedingte Produktionssteigerungen ist der Betriebsraum der Hohenloher Molkerei an die Grenzen der Leistungsfähigkeit gestoßen. Wir arbeiten 365 Tage im Jahr in zwei Schichten täglich. Um auch hier eine schnellstmögliche, sichere Weiterverarbeitung der Rohmilch garantieren zu können, hat sich die Hohenloher Molkerei dazu entschlossen, den Betriebsraum räumlich zu vergrößern, die bestehende Erhitzungslinie E 1 zu tauschen und eine dritte Erhitzerlinie mit 50.000 Ltr./Std. zu installieren. Durch die erhöhte Erhitzerleistung kann eine Produktion an einem Samstag oder Sonntag ausgesetzt werden. Bei Wegfall des Sonntages als Arbeitstag könnte eine Arbeitskraft eingespart werden. Eine energetische Einsparung bei Strom und Gas erzielt man durch die nicht erfolgte Sterilisierungsphase und der nicht erfolgten Reinigung an diesem Tag. Die Wartungen können dann abwechselnd durchgeführt werden. Die anderen zwei Anlagen können dann ganz normal betrieben werden und der Betriebsablauf wird nicht gestört.

Vorschaubild der Erläuterungstafel für das Vorhaben Nr. 25.098, Erweiterung Maschinenraum, Förderprogramm Marktstrukturverbesserung

 

 

Bisheriger Stand:

1 x Milch Pasteur Tetra Pak: 45.000 ltr. /Std
1 x Milch Pasteur Tetra Pak: 20.000 ltr. /Std
1 x Rahm Pasteur Tetra Pak: 8.000 ltr. /Std
 

Die zukünftige Ausgestaltung des Betriebsraums erfordert sowohl einen Neubau als auch die Erweiterung der bestehenden Erhitzungslinien sowie entsprechende Anpassungen im Bereich der Automatisierung. In diesem Zusammenhang ist die Installation von zwei neuen Milchpasteuren mit einer Verarbeitungskapazität von jeweils 50.000 Ltr./Std. vorgesehen. Ergänzend dazu werden ein Entrahmungsseparator sowie eine Anlage zur Fettstandardisierung integriert. Zudem ist die Einrichtung einer Separatorenschlammbehandlung geplant. Darüber hinaus wird ein neuer Rohrahmerhitzer benötigt, um den bei der Verarbeitung anfallenden Rahm der beiden Milchpasteure thermisch behandeln zu können. Hierbei ist eine flexible Anlagentechnik erforderlich, die den kontinuierlichen Betrieb auch im Falle des Stillstands eines Pasteurs gewährleistet.

 

Erklärung zur Förderung:


Dieses Vorhaben wird finanziert mit Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des ELER und mit Mitteln des Bundes und des Landes Baden-Württemberg aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes.

 

Ziele des Förderprogramms Marktstrukturverbesserung:


Die Förderung zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit und das Innovationspotential von Erzeugerzusammenschlüssen und Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse zu verbessern, um auf diese Weise zur Absatzsicherung oder zur Schaffung von Erlösvorteilen auf der Erzeugerebene beizutragen. Damit wird ein Beitrag zu den Zielen SO3 (Verbesserung der Position des Betriebsinhabers in der Wertschöpfungskette) und SO8 (Förderung von Beschäftigung, Wachstum, der Gleichstellung der Geschlechter, einschließlich der Beteiligung von Frauen an der Landwirtschaft, sozialer Inklusion sowie der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten) im GAP-Strategieplan Deutschland geleistet.

Bisherige geförderte Projekte:

Vorschaubild der Erläuterungstafel für das Vorhaben Nr. 18.190, Kapazitätsausbau, Erweiterung Milchtanklager, UHT-Erhitzer, RO-Anlage
Förderung 2018
Vorschaubild der Erläuterungstafel für das Vorhaben Nr. 21.292, Erweiterung Lagerhalle
Förderung 2021
Vorschaubild der Erläuterungstafel für das Vorhaben Nr. 22.359, Investition in eine Abfüllanlage
Förderung 2022
Vorschaubild der Erläuterungstafel für das Vorhaben Nr. 23.378, Kapazitätserweiterung Dampferzeugung
Förderung 2023

Erläuterungstafel bei Vorhaben mit Unterstützung des ELER
und des Landes (Förderprogramm des MLR) einschließlich der
Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und
des Küstenschutzes (GAK)